Fachtutor: Dipl.-Ing. Jörg Arnold
Inhalte der Lehrveranstaltung:
Überall in den Bereichen des Hochbaus und insbesondere im Wohnungsbau ist neben dem Wärmeschutz die korrekte Ausführung des Schallschutzes eine der bedeutendsten bauphysikalischen Aufgaben des Planers. Dadurch werden unerwünschte Schallübertragungen in Wohn- und Arbeitsbereiche aus der Nachbarschaft bzw. aus angrenzenden Räumen eliminiert bzw. reduziert. Damit verbunden sind die Wahrung der Privatsphäre im privaten Bereich und die Vertraulichkeit von Informationen im beruflichen Umfeld.
Ziel der vertiefenden Lehrveranstaltung Bauakustik ist es, neben der Vermittlung eines eingehenden Verständnisses zur Lärm-Problematik innerhalb von Gebäuden, die praktische Umsetzung und Anwendung der einschlägigen Regelwerke zu erlernen sowie die Grundlagen, Anforderungen und Maßnahmen bezüglich des Schallschutzes innerhalb von Gebäuden zu vermitteln, um auf diesem Gebiet erfolgreich arbeiten zu können.
Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:
- kennen Sie die Begriffe und Einflussgrößen der Bauakustik und können diese auf konkrete Aufgabenstellungen anwenden. Die normativen Anforderungen an den baulichen Schallschutz können Sie benennen.
- kennen Sie die Kenngrößen und Bewertungsverfahren zur Luft- und Trittschalldämmung und können sie anwenden. Ihnen sind die Randbedingungen und Einflussgrößen bekannt, so dass sie durch deren gezielte Veränderungen gewünschte bauplanerische Resultate erreichen können.
- sind Ihnen die unterschiedlichsten Konstruktionsdetails von Innen- und Außenbauteilen und deren Auswirkungen auf den baulichen Schallschutz bekannt. Sie kennen die Schwachstellen in den Anschlussdetails und können so vorbeugend Schäden vermeiden.
- Lehrende/r: Albert Vogel
Fachtutor: Dipl.-Ing. Dipl.-Mus. Hagen Rosenheinrich
Lerngruppentutor: Dipl.-Ing. Jörg Arnold
Inhalte der Lehrveranstaltung:
Überall in den Bereichen des Hochbaus und insbesondere im Wohnungsbau ist neben dem Wärmeschutz die korrekte Ausführung des Schallschutzes eine der bedeutendsten bauphysikalischen Aufgaben des Planers. Dadurch werden unerwünschte Schallübertragungen in Wohn- und Arbeitsbereiche aus der Nachbarschaft bzw. aus angrenzenden Räumen eliminiert bzw. reduziert. Damit verbunden sind die Wahrung der Privatsphäre im privaten Bereich und die Vertraulichkeit von Informationen im beruflichen Umfeld.
Ziel der vertiefenden Lehrveranstaltung Bauakustik ist es, neben der Vermittlung eines eingehenden Verständnisses zur Lärm-Problematik innerhalb von Gebäuden, die praktische Umsetzung und Anwendung der einschlägigen Regelwerke zu erlernen sowie die Grundlagen, Anforderungen und Maßnahmen bezüglich des Schallschutzes innerhalb von Gebäuden zu vermitteln, um auf diesem Gebiet erfolgreich arbeiten zu können.
Hinweis:
Der Lehrinhalt basiert zu einem Teil auf der DIN 4109:1989, die baurechtlich durch DIN 4109:2016/2018 abgelöst wurde. Dieser Lernraum dient ausschließlich der Archivierung der Lerninhalte und Ausarbeitungen der Studierenden. Er wird nicht mehr in der Lehre verwendet. Eine Einschreibung ist nicht mehr möglich.
- Lehrende/r: Jörg Arnold
Fachtutor: Dipl.-Ing. Jörg Arnold
Lerngruppentutor: Dipl.-Ing. Jörg Arnold
Inhalte der Lehrveranstaltung:
In den vertiefenden Lehrveranstaltungen des Themengebietes Akustik werden für die Fachbereiche der Bau- und Raumakustik sowie des Lärm- und Immissionsschutzes die physikalischen Zusammenhänge vermittelt sowie Fertigkeiten im Umgang mit zugehörigen baulichen Problemen geschult. Um die akustischen Phänomene im bauspezifischen Zusammenhang fachgerecht einordnen, berechnen, beurteilen und bewerten zu können, muss Schall in seiner Entstehung, Fortpflanzung und Ausbreitung verstanden werden. Das dafür notwendige Hintergrundwissen wird in dieser Lehrveranstaltung vermittelt.
Sie erlernen den Schall als mechanische Schwingung zu beschreiben und seine Ausbreitung in Form von Wellen in Abhängigkeit des Ausbreitungsmediums zu unterscheiden. Aufbauend auf diesen physikalischen Grundlagen lernen Sie die Größen zur Beschreibung des Schallfeldes kennen, mit denen Sie Schallereignisse einordnen, bewerten und beurteilen können. Für idealisierte Schallvorgänge können Sie die Eigenschaften von Schallquellen mit Hilfe der Ihnen bekannten Charakteristika beschreiben und erläutern. Für den Spezialfall einer freien Schallausbreitung sind Sie in der Lage, die auftretenden Ausbreitungsverluste zu kennzeichnen. Anhand des anatomischen Aufbaus des menschlichen Ohres und der inneren Schallübertragungskette vom Außenohr bis zur Umwandlung in neuronale Impulse erkennen und verstehen Sie verschiedene Aspekte der subjektiven Wahrnehmung von Schallereignissen. Dabei stehen vor allem die Zusammenhänge zwischen Frequenz und Lautstärke im Vordergrund.
Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:
- haben Sie den Schall in seiner Entstehung, Fortpflanzung und Ausbreitung verstanden.
- können Sie Schall als mechanische Schwingung und seine Ausbreitung in Form von Wellen beschreiben.
- können Sie die Wellenausbreitung in Abhängigkeit des Ausbreitungsmediums differenzieren.
- kennen Sie alle Größen zur Beschreibung von Schallfeldern, mit denen Sie Schallereignisse einordnen, bewerten und beurteilen können.
- können Sie für idealisierte Schallvorgänge die Eigenschaften von Schallquellen mit Hilfe der Ihnen bekannten Charakteristika beschreiben und erläutern.
- anhand des anatomischen Aufbaus des menschlichen Ohres und der inneren Schallübertragungskette vom Außenohr bis zur Umwandlung in neuronale Impulse erkennen und verstehen Sie verschiedene Aspekte der subjektiven Wahrnehmung von Schallereignissen.
- können Sie aus Schallfeldgrößen zugehörige Pegelgrößen berechnen und beherrschen den Umgang mit Pegelgrößen und den zugrunde liegenden spezifischen Rechenalgorithmen.
- Lehrende/r: Jörg Arnold
- Lehrende/r: Albert Vogel
Fachtutor: Dipl.-Geogr. Heike Wessels
Inhalte der Lehrveranstaltung:
Neben der Vermittlung eines eingehenden Verständnisses zur Lärm-Problematik ist ein Hauptanliegen dieser Lehrveranstaltung die praktische Umsetzungen und Anwendung der einschlägigen Regelwerke zu erlernen, um auf dem Gebiet des Immissionsschutzes erfolgreich arbeiten zu können.
Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:
- können Sie die Schwerpunkte des Schallimmissionsschutzes sowie die gesetzlichen Grundlagen und Begrifflichkeiten benennen.
- können Sie Beurteilungspegel bestimmen.
- können Sie die Schallausbreitung im Freien auf Basis relevanter Normen und Richtlinien beschreiben und für spezielle Situationen die auftretenden Ausbreitungsverluste berechnen.
- kennen Sie alle den Lärmschutz betreffenden einschlägigen Regelwerke, insbesondere für die Gebiete Verkehrs-, Gewerbe-, Sport- und Freizeitlärm, und können die dort beschriebenen Berechnungs- und Bewertungsverfahren anwenden.
- sind Ihnen umfangreiche Maßnahmen zur Lärmreduzierung bekannt, so dass Sie selbständig schalltechnische Gutachten erstellen können.
- sind Ihnen die Richtlinien zur Beurteilung von Lärm am Arbeitsplatz bekannt und Sie können die Verfahren zur Ermittlung der täglichen Lärmexposition anwenden. Sie kennen die Verfahren zur Ermittlung von Emissionskennwerten von Maschinen.
- Lehrende/r: Karin Gorges
- Lehrende/r: Heike Wessels
Fachtutor: Hannes Jäger M.Sc., Dr.-Ing. Albert Vogel
Inhalte der Lehrveranstaltung:
Die Raumakustik ist eine der ältesten Disziplinen im Bereich der Akustik. Bereits in der Antike wurden Theater und andere Versammlungsstätten raumakustisch optimiert, auch wenn mathematische und physikalische Zusammenhänge noch nicht bis in das kleinste Detail untersucht werden konnten. Die Raumakustik beschäftigt sich jedoch nicht nur mit der Planung großer Theater, Konzertsälen oder Sakralbauten. Selbst wenn die meisten Menschen es gar nicht vermuten, sind wir im alltäglichen Leben immer wieder den Einflüssen der Raumakustik ausgeliefert, sei es in Schulen, Büros, am Bahnhof oder aber im eigenen Wohnzimmer.
Gerade das individuelle akustische Empfinden unterschiedlicher Umgebungen führt beim Menschen zu verschiedensten psychischen und physiologischen Reaktionen. Die Verbindung zur raumakustischen Planung ist jedoch vielen unbekannt. In dieser Lehrveranstaltung wird die Ausbreitung und Beeinflussung von Schallwellen in “Räumen“ vorgestellt. Hauptsächlich wird dabei auf “geschlossene“ Räume eingegangen, da die Planung “geöffneter“ Räume, wie Amphitheater oder Stadien, sich “weniger“ kompliziert erweist als die Planung geschlossener Räume gleicher Größe. Ziel dieses Kurses ist es die Grundlagen und Methoden zur Planung, Berechnung und zur Messtechnik in der Raumakustik zu vermitteln.
Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:
- können Sie Absorptions- und Reflexionseigenschaften auf den Schall abstrahieren und erkennen ihre Bedeutung in der Raumakustik. Sie können für vorgegebene Materialien und Baukonstruktionen die entsprechenden Eigenschaften verbal und anhand von Formeln erläutern.
- können Sie den Unterschied zwischen Direkten und Diffusen Schallfeld anhand der Energiedichte, des Nahfeldes und des Hallradius erläutern.
- können Sie die Schallfelder im Freifeld und in Räumen erläutern, gegeneinander abgrenzen und die resultierenden Eigenschaften für die Schallempfindung erläutern.
- können Sie die verschiedenen Bewertungskriterien der statistischen und geometrischen Raumakustik beschreiben, die zugehörigen Messverfahren erläutern und die Kriterien mit zugehörigen Algorithmen berechnen.
- können Sie die Ziele, Methoden und Vorgehensweisen im raumakustischen Planungsprozess erläutern.
- sind Ihnen die Parameter zur Optimierung der Raumakustik unterschiedlicher Räume bekannt und Sie können diese in konkreten Aufgabenstellungen an die geforderte Situation anpassen.
- Lehrende/r: Hannes Jäger
- Lehrende/r: Albert Vogel
Lerngruppentutor: Dipl.-Ing. Jörg Arnold
Dieser Raum dient der Vorbereitung und Nachbearbeitung des "Workshop Schall". Als Fachtutoren werden jeweils Experten in den jeweiligen Softwareanwendungen beauftragt.
Inhalte des Softwareworkshop Schall:
- 1. Tag: Immissions- und Lärmschutz mit CadnaA
- 2. Tag: Bauakustische Berechnungen mit SONarchitect ISO
Lernziele des Workshop:
- Berechnung, Darstellung, Beurteilung und Prognose von Umgebungslärm mit Hilfe von CadnaA
- Bestimmung und Beurteilung der Luftschalldämmung von Bauteilen nach dem Verfahren der DIN EN 12354
- Lehrende/r: Jörg Arnold
- Lehrende/r: Tobias Kirchner
- Lehrende/r: Mario Schneeweiß
- Lehrende/r: Albert Vogel
- Lehrende/r: Heike Wessels
Fachtutor: Dipl.-Ing. Jörg Arnold
Lerngruppentutor: Dipl.-Ing. Jörg Arnold
Dieser Raum dient der Vorbereitung und Nachbearbeitung zur Lehrveranstaltung "Praxis Schall".
Inhalte der Lehrveranstaltung:
- Raumakustische Messungen
- der Nachhallzeit durch Anregung mit Rauschen und Impuls
- von Energiekriterien durch Korrelationsmessverfahren *
- Bauakustische Messungen
- der Luft- und Trittschalldämmung
- von Installationsgeräuschen haustechnischer Anlagen
- Bildung von Beurteilungspegeln
- Messungen zum Immissions- und Lärmschutz *
- Pegelmessung in und außerhalb von Gebäuden und im Außenraum *
- Theorie von der Messung von Stoffeigenschaften *
- Absorptions-, Reflexions- und Streueigenschaften *
Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:
- können Sie grundlegende schalltechnische Größen definieren und die Zusammenhänge benennen
- können Sie die Vorgehensweise bei der Durchführung von raumakustischen und bauakustischen Messverfahren sowie von Messungen zum Immissionsschutz beschreiben
- können Sie durchgeführten Messungen selbstständig auswerten und die Ergebnisse interpretieren
- können Sie Messverfahren zur Ermittlung von Stoffeigenschaften beschreiben *
* ... je nach Zeit, Bedarf und Interesse
- Lehrende/r: Jörg Arnold
- Lehrende/r: Karin Gorges
- Lehrende/r: Albert Vogel