Fachtutor: Dipl.-Ing. Frank Riechert
Lerngruppentutor: Dipl.-Ing. Karin Gorges

Inhalte der Lehrveranstaltung:
Alle Bauwerke bestehen letztendlich aus aneinander gefügten Baustoffen. Jeder Baustoff besitzt spezifische Eigenschaften und wird deshalb für ganz bestimmte Bereiche eingesetzt. Für alle in der Bauplanung tätigen Ingenieure und Architekten wird sich daher immer wieder die Frage stellen, welcher Baustoff für welchen Verwendungszweck günstig bzw. ungünstig ist und weshalb.

Auch Baufehler sind meist an konkrete Baustoffe gebunden. Die Kenntnis baustoffspezifischer Kenngrößen ist daher auch für die Analyse von Bauschäden und die Sanierungsplanung unerlässlich.


Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:

  • kennen Sie die einzelnen Baustoffgruppen und ihre spezifischen Eigenschaften.
  • können Sie Baustoffkenngrößen erläutern und Sie können erklären, durch welche Einflüsse diese Kenngrößen sich verändern.
  • können Sie den einzelnen Baustoffen relevante Baustoffkenngrößen zuordnen.

Fachtutor: Dipl.-Ing. Karin Gorges
Lerngruppentutor: Dipl.-Ing. Karin Gorges

Inhalte der Lehrveranstaltung:
Wasser kann in seinen verschiedenen Erscheinungsformen, und unter bestimmten Randbedingungen schädlich auf Gebäude wirken. Durch die Kenntnis der chemischen und physikalischen Eigenschaften des Wassers können Transport- und Speicherphänomene besser nachvollzogen werden. Die Kenntnis von Feuchtetransport- und Feuchtespeicherungsprozessen ist wiederum unerlässlich zur Beurteilung der schädigenden Wirkung von Feuchte auf die Bausubstanz.


Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:

  • können Sie den chemischen Aufbau von Wasser erklären und physikalische Kenngrößen von Wasser definieren.
  • können Sie die Zusammenhänge zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit erläutern und Bezüge zum Raumklima herstellen.
  • können Sie Angaben zur Luftfeuchtigkeit einordnen und bewerten sowie Luftfeuchtigkeitsberechnungen durchführen.
  • können Sie Feuchtegehalte von Baustoffen in Bezug auf die Schadenswirkung einschätzen.
  • können Sie Wetter und Klima unterscheiden und die Einsatzbereiche von Testreferenzjahren benennen.

Fachtutor: Prof. Dr.-Ing. Conrad Völker

Inhalte der Lehrveranstaltung:

Die vielfältigen Phänomene der Feuchteübertragung machen sich in entsprechender Vielfalt dann auch bemerkbar, wenn es darum geht, den Baukörper vor den oft unerfreulichen Feuchtewirkungen bzw. Spät-Wirkungen zu schützen. Das hohe Schädigungspotential unzulässiger Feuchteeinwirkungen und die daraus resultierenden wirtschaftlichen und nutzungshygienischen Konsequenzen sind bekannt. 

In dieser Lehrveranstaltung sollen die wesentlichen praxisorientierten Gesichtspunkte des baulichen bzw. konstruktiven Feuchteschutzes behandelt werden. Dies bezieht sich insbesondere auf die bauphysikalischen Effekte im Zusammenhang mit natürlichen Einwirkungen aus der Baukörperumgebung sowie auf bestehende normative Anforderungen und Empfehlungen für den klimabedingten Feuchteschutz.


Nach der Bearbeitung der Lehrveranstaltung kennen Sie:

  • die Bedeutung und die Zielstellungen des baulichen Feuchteschutzes bezüglich Schadensrisiken, Substanzerhaltung, Nutzungskomfort und Wärmeschutz,
  • die Eigenschaften von Baustoffen und Bauteilen zur feuchteschutztechnischen Bewertung,
  • Vorschriften, Anforderungen und Nachweisverfahren beim klimabedingten Feuchteschutz,
  • die Prinzipien des konstruktiven Feuchteschutzes der Gebäudehülle sowie die feuchteschutztechnische Bedeutung und die Konsequenzen konstruktiver Ausführungen, vertieft anhand von Beispielen,
  • die Grundlagen und praktische Bedeutung der Zusammenhänge für Lüftung, Feuchtelasten, Heizung und deren Konsequenzen für die Raumluftfeuchte,
  • Hinweise auf praktische Regelungen und Bedingungen für die Bauwerksabdichtung, speziell bei erdberührten Bauteilen, wenngleich diese Thematik ein eigenes weites Feld darstellt und nicht zum klimabedingten Feuchteschutz zählt.

Fachtutor: Prof. Dr.-Ing. Kurt Kießl
Lerngruppentutor: Dipl.-Ing. Karin Gorges

Inhalte der Lehrveranstaltung:
Feuchte im Bauwerk kann zu schwerwiegenden Bauschäden führen. Wie die Feuchte in ein Bauwerk gelangt und sich in diesem ausbreiten kann, ist Gegenstand dieser Lehrveranstaltung.


Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:

  • können Sie wesentliche Vorgänge des Feuchtetransports in dampfförmiger und flüssiger Phase in Baustoffen und Bauteilen einordnen und erläutern.
  • können Sie Berechnungsmethoden auf konkrete Praxisfälle anwenden und Feuchtewirkungen in Bauteilen nach Bedeutung und Intensität bzw. nach Konsequenzen und Gefährdungsrisiko einschätzen.

Lehrender: Dr.-Ing. Stephan Partschefeld

Dieser Raum dient der Vorbereitung sowie der Nachbearbeitung zur Lehrveranstaltung "Praxis Feuchte", die in Weimar in Verbindung mit der Professur "Bauchemie und Polymere Werkstoffe" durchgeführt wird.


Inhalte der Lehrveranstaltung:

  • Wasserdampfdurchlässigkeit
  • Wasseraufnahmekoeffizient
  • Materialfeuchtebestimmungen


Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:

  • können Sie die Wasserdampfdurchlässigkeit und den Wasseraufnahmekoeffizient praktisch bestimmen und normgerechte Messungen beschreiben.
  • können Sie Materialfeuchten mittels Darr-Wägeverfahren und CM-Methode bestimmen.
  • können Sie die Auswertungsalgorithmen für die beschriebenen Versuche selbstständig durchführen.

Lehrende: Laura Papsch, M.SC.

Dieser Raum dient der Vorbereitung und Nachbearbeitung des "Workshop WUFI". Als Fachtutoren werden Experten in der jeweiligen Softwareanwendungen beauftragt.


Inhalte des Softwareworkshop WUFI:

  • Simulation hygrothermischer Prozesse


Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:

  • kennen Sie die Einsatzmöglichkeiten der Software WUFI und können diese auf baupraktische Fälle anwenden.

Lehrender: Dr. rer. nat. Peter Kulle, MFPA Weimar

Inhalte der Lehrveranstaltung:
In der Lehrveranstaltung Baubiologie werden Grundlagen mikrobiellen Lebens vermittelt, um über ein besseres Verständnis der Eigenschaften und Lebensweisen von Bakterien und Pilzen und ihrer daraus ableitbaren Leistungen baubiologische Phänomene besser zu verstehen und auch erklären zu können.


Nach Bearbeitung der Lehrveranstaltung:

  • Sie können einen Überblick über die Arbeitsbereiche eines Baubiologen geben und wissen, wo sie weiterführende Informationen finden.
  • Sie können Unterschiede bzgl. Aufbau, Fortpflanzung und Auswirkungen der Existenz auf Mensch und Bauwerk für verschiedene Mikroorganismengruppen beschreiben.
  • Sie können die Auswirkungen des Schimmelbefalls an verschiedenen Materialien erklären.
  • Sie können verschiedene Schimmelpilzarten unterscheiden und Schimmelpilzbelastungen messen und bewerten.
  • Sie sind sensibilisiert für Belastungen des Menschen durch elektrische und magnetische Felder, Wellen und Strahlungsbelastungen allgemein.