Lehrende: Dr.-Ing. Stefan Helbig, Dipl.-Ing. Maik Sulze

Lerninhalte:

  • Stoffeigenschaften, wärmeschutztechnische Größen, Hauptsätze der Thermodynamik
  • Phänomene des Wärmetransports, Wärmetransportgleichung und deren Lösung für den stationären und instationären Fall   Abkühlung und Erwärmung, Erdtemperatur und Temperaturver- lauf an Kontaktflächen
  • Wärmedurchgang durch planparallele Bauteile
  • Physikalische Grundlagen der Bildung von Wärmebrücken
  • Berechnung von Wärmebrücken
  • Taupunkttemperaturen und Schimmelpilzbildung
  • Einführung in das Wärmebrückenprogramm Therm
  • Praktikum: U-Wert Bestimmung, Thermografie, Blower Door

Lernziele:

Die Studierenden können: 

  • typische Wärmetransportmechanismen und physikalischen Hintergründe von Wärmebrücken erläutern.
  • Fragestellungen zur Abkühlung bzw. Erwärmung bei Wärmeleitung selbstständig bearbeiten.
  • eindimensionale Probleme für stationäre und eingeschwungene instationäre Zustände bei Wärmetransportprozessen selbstständig lösen.
  • Wärmebrücken identifizieren, lokalisieren, rechnerisch mit und ohne Software nachweisen und energetisch bewerten.
  • die Auswirkungen von Wärmebrücken auf ein Gebäude oder Bauteil einschätzen. Sie wissen, wie Wärmebrücken vermieden werden können und können dieses Wissen im Planungsprozess anwenden.
  • die Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit mittels Zweiplattenversuch und Einstichsonde durchführen und die Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffizienten mittels Wärmeflussplatten beschreiben.
  • Datenlogger einsetzen, Thermografieaufnahmen und Blower-Door Messungen inkl. Leckageortung selbstständig durchführen, auswerten und die Ergebnisse interpretieren.

Lehrender: Prof. Dr.-Ing. Conrad Völker

Inhalt der Lehrveranstaltung:

  • Chemische und physikalische Grundlagen des Wassers
  • Physikalische Grundlagen zu Luftfeuchte und Baustofffeuchte
  • Mechanismen der Feuchteübertragung in Baustoffen
  • Bedingungen und Formen der Wasserdampfdiffusion
  • Bedingungen und Arten des Flüssigtransports von Wasser
  • Unterschiedliche Phänomene beim Feuchteübergang an Oberflächen
  • Stationäre und instationäre Berechnungsverfahren zur physikalischen Modellierung mit moderner feuchtetechnischer Simulations-Software

Lernziele:

Die Studierenden:

  • können die wichtigsten Anomalien des Wassers benennen und ihre Ursachen und Auswirkungen erklären.
  • können den chemischen Aufbau von Wasser erklären und physikalische Kenngrößen von Wasser definieren.
  • können die Zusammenhänge zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit erläutern, Bezüge zum Raumklima herstellen und Luftfeuchtigkeitsberechnungen durchführen.
  • können Feuchtegehalte von Baustoffen in Bezug auf die Schadenswirkung einschätzen.
  • können Vorgänge des Feuchtetransports in dampfförmiger und flüssiger Phase in Baustoffen und Bauteilen einordnen.
  • kennen praktische Ursachen, maßgebende Stoffeigenschaften und physikalische Gesetzmäßigkeiten der unterschiedlichen Transportmechanismen.
  • können Feuchtewirkungen in Bauteilen nach Bedeutung und Intensität bzw. nach Konsequenzen und Gefährdungsrisiko einschätzen.

Lehrende: Dipl.-Ing. Karin Gorges, M.A.

Inhalt der Lehrveranstaltung:
Diese Lehrveranstaltung dient der Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten. Die hier erworbenen Kenntnisse sollen in allen weiteren Lehrveranstaltungen angewendet werden.

Im Basisteil (2LP) verfassen Sie in Gruppenarbeit an Hand eines selbst gewählten Themas einen wissenschaftlichen Text und präsentieren die Inhalte in einer Online-Veranstaltung.

Im Vertiefungsteil (2LP) absolvieren Sie vertiefende Aufgaben z.B. zum Zitieren und zum Arbeiten mit KI-Tools.


Lernziele:

Die Studierenden:

  • sind auf die spezifischen Anforderungen des Fernstudiums vorbereitet und beherrschen entsprechende Arbeitsweisen.
  • können wissenschaftliche Texte verfassen, erarbeitete Inhalte präsentieren und selbst organisiert lernen.
  • können effektive Literaturrecherchen betreiben.
  • können verschiedene Lese- und Schreibtechniken anwenden.
  • können unter Beachtung der Zitationsregeln wissenschaftliche Texte verfassen.
  • können in der Gruppe arbeiten und Gruppenarbeiten koordinieren.
  • können selbständig Präsentationen erstellen und diese vor Publikum präsentieren.
  • können Ihren eigenen Lern- und Arbeitsprozess kritisch reflektieren.