Was sehen wir, wenn wir Bilder ansehen und warum? Was passiert in dem imaginativen Raum zwischen dem Bild und der*dem Betrachtenden? Haben Bilder eine „Eigenlogik“ und wenn ja, wie lässt sich darüber sprechen, sich darüber austauschen, gewissermaßen „jenseits“ der Bilder? Was wollen Bilder, und wie kommen Bedeutungen zu ihnen? Wovon hängt die Übersetzung von Bildern in Diskurs ab und was bleibt von ihnen darin? Diesen und weiteren Fragen wollen wir anhand einiger Texte aus dem Diskursfeld der Bild- und Rezeptionsästhetik aus dem 18. Jahrhundert sowie aus der Gegenwart nachgehen und anhand von vorgeschlagenen, aber auch eigenen Bildbeispielen explorativ zur Anwendung bringen.