Topic outline

  • WENN SIE SICH ALS STUDIERENDE/R FÜR DEN KURS EINSCHREIBEN MÖCHTEN, KLICKEN SIE HIER:

    https://moodle.uni-weimar.de/enrol/index.php?id=30424


    Konzeption und Leitung: Klaus Schmitz-Gielsdorf, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Baumanagement und Bauwirtschaft 

    klaus.schmitz-gielsdorf@uni-weimar.de

  • Allgemeines

    Die Entwurfsaufgabe ist ein "Place of Health, Healing and Connection". Ein Haus, dass im Sinne der Salutogenese, die Gesundheitsförderung und die Gesundheitserhaltung und das Bedürfnis und die Sehnsucht des Menschen nach Verbindung (zur Natur, zu anderen Menschen, zur Gesellschaft, zur Arbeitswelt, zum Kosmos) zum Thema hat. Es kann ein Stück weit ein klassisches Krankenhaus / Ärztehaus sein, aber der Schwerpunkt soll der Gesundheitsvorsorge dienen und insbesondere die gesundheitsfördernde Wirkung der Natur berücksichtigen, thematisieren und beispielhaft umsetzen. Es sollen Räume (Innenräume, Außenräume, Übergangsräume) entstehen, die dem Stressabbau, der Ernährungsberatung, der Verbindung zur Natur und Therapien dienen. Räume die zur Meditation, Einkehr, Auseinandersetzung, mit transzendenten Themen, Körperarbeit, Yoga und Thai Chi, einladen und Raum und Möglichkeiten bieten "sich zu verbinden", mit anderen Menschen, mit der Natur, mit der Arbeitswelt, mit dem Kosmos. Dazu kann Wohnraum und Workspace entstehen, der die neuen Entwicklungen zum Homeoffice aufgreift und temporäres Wohnen für die Gäste des "Place of Health, Healing and Connection" ermöglicht. Dass Ganze verbunden mit Freibereichen, Gärten, urbanem Wald, Wasserflächen, Kräutergärten, Sonnenuhren oder Sternwarten (nicht als Gebäude, sondern als Freiraumgestaltung). Die Aufgabenstellung kann nach eigenen Vorstellungen modifiziert werden, das Thema soll aber ein "Place of Health, Healing and Connection" bleiben und die Möglichkeiten der Verbindung von Natur, Mensch, Gesundheit, Architektur und Städtebau ausloten und umsetzen. Es ist eine Fläche am Bayrischen Bahnhof in Leipzig unterhalb der Kurt-Eisner-Straße mit dem Stadtplanungsamt vorbesprochen, die sich dafür eignen würde. Es kann wahlweise ein auf dem Gelände befindlicher, ehemaliger Lokschuppen umgebaut oder erweitert werden und / oder ein vollständiger Neubau errichtet werden. Vorgabe ist, dass alles Neue aus Holz konstruiert wird. Es ist ein eigenes Raumprogramm zu entwickeln, ein städtebauliches Konzept, ein Freiraum- und Landschaftskonzept, ein Hochbauentwurf, ein Kostenrahmen und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Es können nach individuellen Interessen Schwerpunkte gesetzt werden, damit der Aufwand der zur Verfügung stehenden Zeit angepasst werden kann. Es werden wöchentliche Konsultationen angeboten.

    Als Begleitseminar empfehlen wir das Bauhausmodul „Biophilic Architecture and Urbanism“ im SoSe 2021 zu belegen.

    Link zum Bauhausmodul: https://moodle.uni-weimar.de/course/view.php?id=30429

    Im Rahmen des Semesterprojekts "Place of Health, Helling and Connection" wird ein weiteres Begleitseminar angeboten, das sich im Schwerpunkt mit Holzbau beschäftigt, da der Entwurf ein Holzbau sein soll, so dass es notwendig sein wird, sich dort Kenntnisse anzueignen.

    Link zum Seminar "Bauen mit Holz, Stroh und Lehm" : https://moodle.uni-weimar.de/course/view.php?id=31265

    Teilgebiet 5c

  • Konsultationen

    • Konsultationen ab Donnerstag, den 8. März 2021 bis zum Ende der Vorlesungszeit. Immer Donnerstags ab 9.00 Uhr, wenn nötig ganztägig. Konsultationstermine können über den Link gebucht werden.

    • Buchung der Konsultationstermine Semesterprojekt Planer
      Verfügbar, wenn: Sie sind in TeilnehmerInnen Semesterprojekt und Kernmodul
  • Abgabe von Skizzen und Präsentationen der Konsultationen

  • Aufgabenstellung

  • Termine

    • Am Donnerstag, den 8. April 2021 um 9.00 Uhr wird Herr Dipl.-Ing. Architekt Marcus Korzer, Leiter der Planungsabteilung Mitte / Gestaltung Öffentlicher Raum des Stadtplanungsamtes der Stadt Leipzig (Sachverständiger für Nachhaltiges Bauen) eine Einführung in das Gesamtvorhaben Bayrischer Bahnhof der Stadt Leipzig geben.

      Im Anschluss allgemeine Erläuterungen zur Aufgabe und Beantwortung von Fragen.

      Treffen auf BigBlueButton, siehe oben (BBB für Konsultationen)

  • Präsentation Marcus Korzer Stadtplanungsamt Leipzig

  • Plangebiet


  • Lokschuppen


  • Literaturhinweise

  • Holzbau

    • Videos

      • Der SWR erzählt in der Dokumentarreihe "MADE IN SÜDWEST" von den Holzbau-Meistern aus dem Südschwarzwald. Die Holzbau Amann GmbH mit Sitz in Weilheim-Bannholz ist ein international tätiges Ingenieurholzbauunternehmen. In diesem Video werden einige realisierte Projekte vorgestellt. Unter anderem die Wasserwelt "RULANTICA" des EUROPAPARK`s in Rust.

      • Groß denken in Holz. Warum nicht mal Holzhochhäuser? Reinhold Müller baut seine Marktnische aus: Der Blausteiner Holzbauer hat sich ganz auf den Bau vorgefertigter Holz-Module spezialisiert. Das beschleunigt - und verbilligt - das Bauen ungemein, gerade im Vergleich zu Beton-Gebäuden. Inzwischen gilt: Für Holzhäuser gibt es fast keine Grenzen mehr. Wohnhäuser in Holz sind in jeder Dimension inzwischen möglich. Die Firma müllerblaustein HolzBauWerke GmbH entwickelt aber auch gemeinsam mit der Uni Stuttgart neue Holzbautechniken. Wir begleiten Firmenchef Reinhold Müller und seine Auszubildende Lea Barth beim Bau eines mehrgeschossigen "Hoffnungshauses" in Schwäbisch Gmünd und anderen Projekten.

      • Das Holzhochhaus – kurz HoHo – wurde auf rund 4000 m2 Grundstücksfläche in der Seestadt Aspern im 22. Wiener Gemeindebezirk gebaut. Mit 24 Geschoßen und einer Höhe von 84 Metern ist es das zweithöchste Holzhochhaus der Welt. Das höchste ist 85,5 Meter hoch und steht in Norwegen. Das Hoho Wien kann als Vorzeigeprojekt für den Holzbau von Heute bezeichnet werden. Im Vergleich zu anderen Projekten besticht das Hoho Wien durch sein bewusst einfaches Konstruktionssystem, und durch seine Holzhybridbauweise. Architektonisch überzeugt es mit einer höhengestaffelten Silhouette und einer Fassadentextur, die an eine Baumrinde erinnert. Im Inneren sorgen sichtbare Holzoberflächen bei Decken und Wänden für ein spürbares Erlebnis des Werkstoffes Holz. Am Projekt selbst waren neben Richard Woschitz auch andere Burgenländer beteiligt. Allen voran Projektentwicklerin Caroline Palfy.

      • Dürre und Borkenkäfer machen dem Wald schwer zu schaffen. Das anfallende Schadholz hat den Holzpreis abstürzen lassen. Die hiesigen Waldbesitzer machen Minusgeschäfte, obwohl das Käferholz als Bauholz tausende Kilometer nach China und Amerika exportiert wird. Was könnte die Lösung für die Holzmisere sein? Und könnte mehr Holzbau bei uns auch ein Ausweg aus der Klimakrise sein? Bayerischer Rundfunk: http://www.br.de​ Mehr Infos auf der Sendungsseite: http://www.br.de/dokthema​ Alle Sendungen in der Mediathek: https://www.br.de/mediathek/sendung/d...​ Autor: Sabine Lindlbauer

    • Webseiten

      • Das HoHo Wien ist ein Hochhaus in der Seestadt Aspern im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt. Mit 24 Geschoßen und 84 Metern Höhe ist es nach dem Mjøstårnet im norwegischen Brumunddal das weltweit zweithöchste Holzhochhaus. Das Gebäude war ursprünglich 81 Meter hoch und erreicht nur mittels einer erweiterten Konstruktion die Höhe von 85,5 Meter. Das HoHo Wien liegt auf einem 4.000 Quadratmeter großen Grundstück direkt an der U2-Station Seestadt sowie an einer angrenzenden Hochgarage. Nach 1,5 Jahren Bauzeit wurde im März 2018 der erste Gebäudeteil fertiggestellt. Anfang 2019 war das Gebäude fertiggestellt. Neben Büros beinhaltet es ein Hotel, Fitnessstudio, Restaurants und Apartments. Der äußere Holzanteil liegt ab dem Erdgeschoß bei 75 Prozent, in den Innenräumen bestehen die Decken und Wände aus Fichtenholz. Holzhäuser wie HoHo Wien sind als Antwort auf den Klimawandel zu verstehen, seit Wissenschaftler wie Hans Joachim Schellnhuber vorschlagen, dass Holzhäuser eine Möglichkeit zur Speicherung von Kohlenstoffdioxidund damit für die zur Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels erforderlichen negativen Treibhausgasemission sind.

      • Beim Architektur-Wettbewerb für das neue Hotel der „Atlantic-Gruppe“ hat sich das Büro „Delugan Meissl“ gegen fünf namhafte Konkurrenten durchgesetzt. Der Clou der Wiener Architekten: Das 50 Meter hohe Gebäude soll aus Holz und Glas errichtet werden. Die Krämerbrücke habe zum Fachwerk inspiriert, erklärte Roman Delugan. Es sei der „Thüringer Leiter“ nachempfunden. Ob allerdings auch das Tragwerk für das Hochhaus komplett aus Holz gebaut wird, das konnte der Architekt noch nicht sagen. Es wäre zwar eine Premiere für Deutschland, würde aber an den Brandschutz hohe Anforderungen stellen. Deshalb sei im Inneren auch ein Mix mit anderen Materialien denkbar.

        Wie die Jurymitglieder, die einstimmig für diesen Entwurf votierten, sind auch Erfurts Stadtväter voll des Lobes. „Mit diesem Gebäude kommt Erfurts Architektur im 21. Jahrhundert an“, sagte Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Für den Beigeordneten für Kultur und Stadtentwicklung, Dr. Tobias Knoblich, ist der Baustoff Holz ein „deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit“. Auch die von den Architekten vorgesehene Freitreppe, die von den Domstufen inspiriert sein soll, findet Knoblich „großartig“. Insgesamt würde mit dem 200-Zimmer-Hotel ein „neuer Raum entstehen, der sich über die Stadt erhebt und Blicke zulässt, die es vorher nicht gab.“

        Investor Kurt Zech seinerseits lobte das Engagement der Stadt. Einen so hochwertigen und schnellen Architekturwettbewerb habe er selten erlebt. Von den ersten Gesprächen mit den Erfurter Stadtplanern bis zur Preisverleihung verging gerade mal ein dreiviertel Jahr. In diesem Tempo soll es nun auch weitergehen. Zech will noch 2021 das Fachwerk-Hotel eröffnen. „Die Buga werden wir aber leider nicht mehr ganz schaffen“, sagte er schmunzelnd.

      • Seit mehr als 60 Jahren ist der INFORMATIONSDIENST HOLZ ein in Fachkreisen geschätzter Service für Bauherren, Architekten und Tragwerksplaner sowie Handwerk und Lehre. Sie alle verfügen über ein kompetentes Medium, das ihnen neutrales Wissen über den Stand der Technik des Holzbaus vermittelt. 

        Getragen wird der INFORMATIONSDIENST HOLZ durch den Informationsverein Holz e.V.


      • Bücher zum Thema Holzbau


        • Holz ist einer der elementarsten und ältesten Baustoffe der Menschheit und hat bis heute nicht an Attraktivität und Aktualität verloren. In vielen Kultur- und Klimazonen sind neben Mauerwerksbauten Wohnhäuser aus Holz die dominierende Bauweise. Das lebendige, leichte und einfach zu verarbeitende Material unterliegt jedoch speziellen Eigenarten, die in ihrer Bauweise nicht mit anderen Baustoffen zu vergleichen sind. Um qualitative und materialgerechte Entwürfe zu entwickeln, benötigen Architekten spezifische Kenntnisse über diesen Baustoff und über die im Holzbau verwendeten Konstruktionsregeln. 

          Die Neuauflage des erfolgreichen Bandes Basics Holzbau ergänzt die gebräuchlichsten Bausysteme um das Thema des Massivholzbaus mit massiven Wandbauelementen, deren Regeln und Anwendungen sowie die dazugehörigen Details.



        • Holz ist beliebt wie selten zuvor. Immer mehr umsichtige Planer und Bauherren entdecken den bewährten Baustoff neu – als Material, das in Sachen Wohnqualität und Nachhaltigkeit sehr viel zu bieten hat. Dessen gestalterische Bandbreite zeigen die musterhaften Häuser aus Deutschland und anderen europäischen Ländern: vom skandinavisch inspirierten Einfamilienhaus über die elegante Stadtvilla bis zur futuristischen Ferien-Lodge. Johannes Kottjé illustriert diese Best-Practice-Beispiele mit zahlreichen Fotos, detaillierten Informationen, Grundrissen und technischen Daten. Abgerundet wird die zugleich informative wie inspirierende Projektsammlung durch Statements von Architekten und Bauherren. Sie liefern eine Vielzahl von praxisorientierten Tipps für den Bau des eigenen Holzhauses.

  • Kostenermittlung