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Ziel des Seminars ist es, das in der Vorlesung vermittelte Wissen zur Geschichte und Theorie der modernen Architektur zu vertiefen.
Dabei wird selbstständig ein Aspekt dieses Themenkomplexes erarbeitet, um einerseits in das theoretische Denken einzutauchen, andererseits Kritikfähigkeit zu entwickeln und die eigene Gegenwart(sarchitektur) kritisch zu reflektieren. Dazu soll außerdem ein Überblick über essentielle Fragen der Architekturgeschichte und Architekturtheorie vermittelt werden, insbesondere im Hinblick auf Begriffe, die Verbindung von Theorie und Praxis und deren kultur- und gesellschaftshistorische Einordnung.

Das Seminar nutzt das Medium Film, um die Architektur und die sie berührenden Diskurse zu analysieren: "Film als Architektur" untersucht Filme auf ihre architekturhistorische und architekturtheoretische Aussage hin. In Gruppenarbeit werden dazu Filme gesichtet und mit jeweils einem architekturtheoretischen, kunsthistorischen, psychologischen, philosophischen oder soziologischen Text konfrontiert. Die Ergebnisse der Diskussion in der Kleingruppe werden dann im Seminar als Referat präsentiert und im Plenum diskutiert.

Der Auswahl der Filme und der Texte liegt das Bestreben zugrunde, sowohl architekturhistorisch als auch architekturtheoretisch eine Bandbreite an Positionen und Begriffen zu erzielen, die es den Studierenden ermöglicht, eine informierte kritische Haltung zu vergangenen und gegenwärtigen Architekturströmungen zu entwickeln.

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