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Angesichts militärischer Bedrohungen untersucht das Seminar den Bedarf, die Beschaffenheit und die Zugänge zu urbanen Schutzräumen aus intersektional-feministischer Perspektive im Kontext ziviler Krisenvorsorge.

Angriffe auf die Kritische Infrastruktur, neue Formen militärischer Technologien und eine diverse Stadtbevölkerung sind Beispiele (neu) gewachsener Bedarfe. Welche Dimensionen spielen situativ in Krisen zusammen? Welche (technologischen, architektonischen und sozialen) Bedarfe folgern sich? Wie kann ein Raum für wen als Schutzraum funktionieren?

Die Studierenden erlangen die Fähigkeit, räumliche und soziale Schutzbedarfe zu erkennen, Zugangs- und Verteilungsfragen zu überprüfen, Typologien und Umnutzungsszenarien zu entwickeln sowie daraus nachvollziehbare konzeptionelle Vorschläge abzuleiten und diese mit bestehenden Schutzräumen abzugleichen.

Entlang von Impulsen externer Referent*innen, Literatur, interdisziplinärem Austausch und eigener Recherche soll ein Portfolio an Beiträgen erarbeitet werden, das Dimensionen von Schutzräumen beleuchtet.

Aus unterschiedlichen Perspektiven kann eine intersektional-feministische Aktualisierung von Schutzräumen gelingen: Wie verhalten sich soziale Praktiken in einem solchen Gefüge? Wie muss die Raumerfahrung sein? Was muss die Bausubstanz und der Aufbau dazu leisten? Wie sieht ein moderner Schutzraum aus, wie klingt er und fühlt sich an?

(Bison Link: https://www.uni-weimar.de/qisserver/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=72357&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung)

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