Fakultät Architektur und Urbanistik - Dresdens grüne Zukunft - Wintersemester 2020

Kurztitel der Veranstaltung 1. Planungsprojekt: Stadtlabor fürs Klima. Von grünen Oasen zu klimawandelgerechten Quartieren? Das Beispiel Jena (WiSe2020/21)
Name der/des Lehrenden Moodle Administrator
Bemerkungen Aufstellung bis 30.09.2020
Ebene +1, Neubau, Steubenstraße 6
Verfasser, Titel, Jahr Signatur/Link Bemerkungen
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Süßbauer, Elisabeth, Klimawandel als widerspenstiges Problem : Eine soziologische Analyse von Anpassungsstrategien in der Stadtplanung, 2016 Dient als tiefere Lektüre zu unserem Fallbeispiel Dresden und dem allg. theoretischen Hintergrund unseres Projektes. Offizielle Beschreibung des Buches: "Elisabeth Süßbauer erforscht, welche kulturell-kognitiven Mechanismen und Strategien städtische Verwaltungen entwickeln, um die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern. Die auf Dokumentenanalyse und Interviews basierende Studie zeigt, dass es verschiedene Arten gibt, wie Klimaanpassung in die Stadtplanung ,,übersetzt" wird. Da zeremonielle und strategische Anteile dieser Übersetzungen überwiegen, werden kreative (Re-)Kombinationen mit anderen Stadtentwicklungszielen behindert. Mit der Betrachtung des ,,unsichtbaren" Wissens zum Klimawandel leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zu einer sich erst langsam etablierenden Soziologie der Klimawandelfolgenanpassung." Wichtiger Auszug aus der Einleitung: "Vielmehr ist anzunehmen, dass Klimaanpassung eine Kombination aus lokalem Erfahrungswissen und globalem Expertenwissen³ bedingt (Jasanoff 2010: 233). Es liegen jedoch kaum empirische Daten darüber vor, wie diese Prozesse in der Praxis ablaufen. Die vorliegende Arbeit nimmt sich dieser Forschungslücke an und untersucht am Beispiel der Stadtplanung, wie Entscheidungen unter den Bedingungen von Unsicherheit und Komplexität gefällt werden." (S.16) "Die Forschungsfragen wurden anhand einer empirischen Analyse in den deutschen Großstädten Essen, Berlin und Dresden bearbeitet. Es wurden sowohl die offiziellen Anpassungsstrategien dieser Städte als auch die Ergebnisse von Experteninterviews mit Stadtplanungsakteuren in die Analyse einbezogen." (S.17)